Dienstag, 8. August 2017

Jihad-Propaganda: "Sie wollen uns die Freiheit nehmen"

Zahlreiche Jihadisten aus der Bundesrepublik tauchten bislang in der Propaganda von Terrororganisationen wie Islamischer Staat (IS) und al-Qaida auf. Vor allem über Filme, die stark an Hollywood-Inszenierungen erinnern, versuchen sie das Klientel in Europa emotional anzusprechen. Zwei Beispiele im Vergleich.

Mittwoch, 12. Juli 2017

Solinger Sami J.: "Der lacht wie ein Jude"

Der Solinger Sami J. spielte bei der islamistischen Kameradschaft "Millatu Ibrahim" eine wichtige Rolle. Mit Kamera und Mikrofon ausgestattet, half er den Salafisten ihre Propaganda zu verbreiten. Nun soll er in Syrien als Kämpfer des IS getötet worden sein.

Freitag, 16. Juni 2017

"Specially Designated Global Terrorist": Bonner IS-Kämpfer Fared Saal auf US-Sanktionsliste



Die USA haben den Bonner IS-Kämpfer Fared Saal als "Specially Designated Global Terrorist" eingestuft. Das Amt für die Kontrolle von Auslandsvermögen des US-Finanzministeriums leitete heute entsprechende Sanktionsmaßnahmen gegen den 27-Jährigen ein.

Montag, 12. Juni 2017

Kybernetiq: "Provokation ein gutes Mittel, um sich Aufmerksamkeit zu verschaffen"


Das Magazin "Kybernetiq" gilt als wohl ungewöhnlichstes Exemplar jihadistischer Propaganda in deutscher Sprache. Die Formulierungen, das Design und die Themen, die von den Autoren besprochen werden, docken teilweise gezielt an die Arbeit etablierter Medien in Deutschland an. Trotzdem sind die Ziele von "Kybernetiq" unmissverständlich: Islamisten sollen lernen, wie sie sich der Beobachtung durch die Sicherheitsbehörden enziehen können. Und sie machen klar, dass der Jihad schon längst in der virtuellen Welt angekommen ist. Nun kündigen die Macher eine weitere Ausgabe an.

Montag, 22. Mai 2017

Deutsche IS-Propaganda: Die Nachlassverwalter

Deutsche IS-Anhänger forcieren angesichts zunehmender Auflösungserscheinungen der Terrororganisation in Syrien und Irak noch einmal ihre propagandistischen Aktivitäten. Gleich ein halbes Dutzend neuer Kanäle wurden auf Telegram gestartet. Vieles, was dort veröffentlicht wird, soll als Nachlass für kommende Jihad-Generationen dienen.

Samstag, 13. Mai 2017

Vier Brüder: "Für ihn war alles interessant und cool" (Teil 2)

Die Brüder Harun und Ayhan Y. gehören zum harten Kern der türkischen Jihadisten-Szene. Nach einem gescheiterten Attentatsversuch auf einen US-Amerikaner in Adana 2010, reisten sie nach Syrien, um sich dem Kampf gegen Diktator Assad anzuschließen. Ein paar Jahre später holten sie auch ihren jungen Bruder über die Grenze (Teil 1 lesen sie hier).

Freitag, 24. März 2017

Vier Brüder: "Seid nicht traurig" (Teil 1)

















Drei Brüder aus der Türkei schlossen sich dem Jihad in Syrien an. Wer sie sind und was sie in dem Bürgerkriegsland bislang machten, soll exemplarisch zeigen, wie komplex das türkische Netzwerk islamistischer Gewalttäter ist, dessen Zweige bis nach Deutschland reichen.

Samstag, 31. Dezember 2016

Von der Elbe in den Heiligen Krieg

Phillip N. reiste im vergangenen Jahr nach Syrien und schloss sich der syrischen al-Qaida an. Konflikte in der Familie, Heimaufenthalt und dubiose Freundschaften ließen ihn vergessen, wohin er eigentlich gehörte. English version

Dienstag, 13. Dezember 2016

Spiel den Terroristen

Der Jihad besetzt mit aller Macht immer mehr Bereiche in der virtuellen Welt. Mittlerweile geraten auch Computerspiele in den Fokus von Terrororganisationen und jungen Islamisten. Was von Spieleentwicklern für den Freizeitspaß gedacht war, mutiert bei den "jungen Löwen" zu Trainingslagern des Terrors.

Dienstag, 29. November 2016

Ein Hanauer in Aleppo: "Die Lage sieht etwas schlecht aus"

Der Hanauer Samet D. reiste nach Syrien, um sich dem Jihad anzuschließen. Kurze Zeit später tauchte er in einem Propagandavideo einer al-Qaida-Gruppe auf. Danach verlor sich lange Zeit seine Spur, bis er als Kriegsreporter wieder auf der Bildfläche erschien. Recherchen von "Erasmus Monitor" haben ergeben, dass der 23-Jährige nun in Ost-Aleppo eingeschlossen ist. English version