Freitag, 24. März 2017

Vier Brüder: "Seid nicht traurig" (Teil 1)

















Der syrische Bürgerkrieg: Er ist schon lange auch ein Krieg der Türkei. Dafür war der herrschenden AKP-Regierung offenbar jedes Mittel recht. Zehntausende Jihadisten, darunter zahlreiche eigene Bürger, ließ sie in das Nachbarland reisen, um den Fall des syrischen Regimes zu beschleunigen. "Erasmus Monitor" verfolgte über Monate hinweg die Geschichte von vier türkischen Brüdern, von denen sich drei dem Jihad in Syrien anschlossen. Ihre Spuren führen auch nach Deutschland.

Samstag, 31. Dezember 2016

Von der Elbe in den Heiligen Krieg

Phillip N. reiste im vergangenen Jahr nach Syrien und schloss sich der syrischen al-Qaida an. Konflikte in der Familie, Heimaufenthalt und dubiose Freundschaften ließen ihn vergessen, wohin er eigentlich gehörte. English version

Dienstag, 13. Dezember 2016

Spiel den Terroristen

Der Jihad besetzt mit aller Macht immer mehr Bereiche in der virtuellen Welt. Mittlerweile geraten auch Computerspiele in den Fokus von Terrororganisationen und jungen Islamisten. Was von Spieleentwicklern für den Freizeitspaß gedacht war, mutiert bei den "jungen Löwen" zu Trainingslagern des Terrors.

Dienstag, 29. November 2016

Ein Hanauer in Aleppo: "Die Lage sieht etwas schlecht aus"

Der Hanauer Samet D. reiste nach Syrien, um sich dem Jihad anzuschließen. Kurze Zeit später tauchte er in einem Propagandavideo einer al-Qaida-Gruppe auf. Danach verlor sich lange Zeit seine Spur, bis er als Kriegsreporter wieder auf der Bildfläche erschien. Recherchen von "Erasmus Monitor" haben ergeben, dass der 23-Jährige nun in Ost-Aleppo eingeschlossen ist. English version

Sonntag, 27. November 2016

Die "Munafiqun": Wenn das Leben wichtiger ist, als der Ruf



Der "Islamische Staat" (IS) steht im Nahen Osten mit dem Rücken zur Wand. Ob im Irak oder in Syrien: Es ist nur eine Frage der Zeit, bis das Regime seine semi-staatlichen Strukturen endgültig verliert. Doch ohne dauerhaft besetztes Land wird die multinationale Bevölkerung des Kalifats keinen Platz zum Leben finden. Viele Jihadisten wagen deshalb die Flucht.

Donnerstag, 17. November 2016

Abu Walaa und der "al-Baghdadi-Fanclub"

Jahrelang konnte der irakische Prediger Abu Walaa in Deutschland Menschen zum Jihad aufstacheln. Bei den Behörden galt sein Vorgehen als hochkonspirativ. Doch der Mann machte  irgendwann Fehler. Nun sitzt er in Untersuchungshaft.

Sonntag, 16. Oktober 2016

Jihad im Internet: Der "Kuffarhunter"

Boris H. war ein Cyberjihadist. In sozialen Netzwerken veröffentlichte der Münchner Bauanleitungen für Bomben, IS-Propaganda und wüste Drohungen. Ein hartgesottener Islamist, hätte man damals meinen können. Doch hinter der bedrohlichen Fassade von Facebook- und Twitterprofilen steckte ein gezeichneter Mann. Im September wurde der 46-Jährige verurteilt.

Samstag, 8. Oktober 2016

IS-Propaganda: Der Kameramann

Reda Seyam war ein deutscher Pionier der jihadistischen Propaganda. Ob in Deutschland, in Bosnien oder auf Bali: Der aus Ägypten stammende 56-Jährige widmete sein Leben dem Jihad. 2012 verschlug es ihn nach Syrien. Erst als Kameramann des katarischen Fernsehsenders "Al-Jazeera", filmte Seyam dann den Blutrausch der Vorläufergruppen des "Islamischen Staates" (IS). Das zeigen Filmaufnahmen aus dem Jahr 2013.

Freitag, 16. September 2016

Gülsen (14): "Ich will islamisch leben"


Immer mehr Jugendliche scheinen sich in der virtuellen Welt zu radikalisieren. Geplagt von Pubertät und Einsamkeit suchen sie im Internet nach Antworten auf ihre Fragen. Doch dort lauern viele Gefahren, die Teenager im Extremfall ins Verderben führen können. Wie leicht das gehen kann, zeigt ein aktueller Fall aus Bayern.

Donnerstag, 1. September 2016

Gastbeitrag: Eine Mutter kämpft um ihren Sohn


Über 800 meist junge Menschen aus Deutschland sind nach Syrien und Irak gereist, um sich dem Jihad anzuschließen. Zurück bleiben Eltern, die sich oftmals mit Schuldgefühlen quälen. Die Frankfurter Professorin Christine Huth-Hildebrandt hat in Hamburg mit einer Mutter gesprochen, der es gelang, ihren Sohn von seinen Ausreiseplänen abzubringen. Für sie war es ein jahrelanger Kampf.