Archiv

Samstag, 8. Oktober 2016


IS-Propaganda: Der Kameramann


Reda Seyam war ein deutscher Pionier der jihadistischen Propaganda. Ob in Deutschland, in Bosnien oder auf Bali: Der aus Ägypten stammende 56-Jährige widmete sein Leben dem Jihad. 2012 verschlug es ihn nach Syrien. Erst als Kameramann des katarischen Fernsehsenders "Al-Jazeera", filmte Seyam dann den Blutrausch der Vorläufergruppen des "Islamischen Staates" (IS). Das zeigen Filmaufnahmen aus dem Jahr 2013.

Freitag, 16. September 2016


Gülsen (14): "Ich will islamisch leben"


Immer mehr Jugendliche scheinen sich in der virtuellen Welt zu radikalisieren. Geplagt von Pubertät und Einsamkeit suchen sie im Internet nach Antworten auf ihre Fragen. Doch dort lauern viele Gefahren, die Teenager im Extremfall ins Verderben führen können. Wie leicht das gehen kann, zeigt ein aktueller Fall aus Bayern.

Donnerstag, 1. September 2016


Gastbeitrag: Eine Frau kämpft um ihren Sohn

Jihadisten des IS
Über 800 meist junge Menschen aus Deutschland sind nach Syrien und Irak gereist, um sich dem Jihad anzuschließen. Zurück bleiben Eltern, die sich oftmals mit Schuldgefühlen quälen. Die Frankfurter Professorin Christine Huth-Hildebrandt hat in Hamburg mit einer Mutter gesprochen, der es gelang, ihren Sohn von seinen Ausreiseplänen abzubringen. Für sie war es ein jahrelanger Kampf.

Sonntag, 28. August 2016


Der Fall von Manbij: Ende einer Schreckensherrschaft



Manbij galt jahrelang als Einfallstor internationaler Jihadisten nach Syrien. Briten, Tschetschenen und auch zahlreiche Deutsche lebten in der grenznahen Stadt. Kurden eroberten nun die Stadt vom IS zurück. Das Ende einer Schreckensherrschaft.

Sonntag, 14. August 2016


Erhan A.: Tod in Syrien



Der Allgäuer Erhan A. ist offenbar tot. Mitstreiter veröffentlichten am gestrigen Abend ein Bild des 24-jährigen. Der Deutsch-Türke, der in Kempten aufwuchs, starb vor zwei Tagen bei Gefechten mit der syrischen Armee.

Mittwoch, 3. August 2016


Das Spiel mit dem Tod


Denis Cuspert wurde schon oft tot gesagt. Vor einigen Wochen kursierte ein Bild mit einem offensichtlich leblosen Körper des Ex-Berliners. Doch Aussagen mehrerer Quellen von "Erasmus Monitor" deuten darauf hin, dass das Foto eine Fälschung ist. 

Dienstag, 28. Juni 2016


"Kybernetiq": "Schon hat man seine neue Bedrohung"

Das von deutschen Jihadisten herausgegebene Magazin "Kybernetiq" sorgte seit seiner erstmaligen Veröffentlichung für weltweite Schlagzeilen. Der amerikanische Dienstleister für Jihadisten-Beobachtung "SITE Intelligence" schrieb das 15-seitige Blatt dem sog. Islamischen Staat (IS) zu. Viele Medien folgten dieser Darstellung. Nun kündigen die Macher eine zweite Ausgabe an - und wollen über ihre Motive Auskunft geben.

Freitag, 10. Juni 2016


Hamburger Asif N.: "Und du tötest so viele wie nur möglich"


Der Hamburger Asif N. sprengte sich im März an einem Stützpunkt der kurdischen YPG in die Luft. Nun hat der sog. "Islamische Staat" (IS) ein Video veröffentlicht, das den 20-Jährigen als "Märtyrer" feiert und Flüchtlinge zu Verrätern abstempelt.

Montag, 6. Juni 2016


Degradiert vom Kalifen



Der Ex-Berliner Reda Seyam soll als Bildungsminister des sog. "Islamischen Staates" (IS) abgesetzt worden sein. Das berichteten irakische Medien bereits Ende 2015. Die Maßnahme weist auf wachsende Spannungen innerhalb der Führungsriege des IS hin.

Sonntag, 29. Mai 2016


Der Feldzug des "Bruder Sabri"


Sabri Ben Abda war jahrelang ein gern gesehener Gast in der Salafisten-Szene. Ob bei Ständen von "Lies!", auf Islamseminaren oder bei sog. Benefizveranstaltungen für Syrien: Überall war der Kölner mit seiner Kamera dabei und filmte für propagandistische Zwecke. Nach und nach erwarb sich Ben Abda in der Szene den Status einer Kultfigur. 
Doch nun scheint alles vorbei zu sein. Ben Abda bekennt sich offen zum neu gegründeten Kalifat des sog. Islamischen Staates (IS). Schon seit einigen Monaten nutzt er seine Kenntnisse in Grafikdesign und Videobearbeitung, um gegen alle zu hetzen, die sich nicht dem Diktat der Miliz unterwerfen wollen.